Seit kurzem steht dem Universitätsspital Zürich ein MRI-Linac-Gerät zur radiologischen Behandlung von Tumoren zur Verfügung. Diese neue Apparatur kombiniert Bildgebung und Strahlentherapie und ermöglicht durch die Live-Verfolgung der Ziele im Körper eine höchst präzise Bestrahlung zur lokalen Zerstörung von Gewebe.  

 

Mehrzweckapparat

Der Linearbeschleuniger war anfänglich für die Tumorbehandlung entwickelt worden, doch in Folge eines gemeinsamen Projektes der Klinik der Radio-Onkologie sowie des Institutes für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und der Klinik für Kardiologie, fiel der Entscheid, die neue Technologie erstmals an einem an Herzrhythmusstörungen leidenden Patienten zu verwenden.

 

Die passende Lösung

Bei dem Patienten, dessen Herzbeschwerden zu diesem Zeitpunkt lebensbedrohlich geworden waren, erwiesen sich weitere Operationen als sinnlos, da bereits zahlreiche Eingriffe fehlgeschlagen waren. Die unregelmässigen Herzschläge liessen sich nicht verhindern. Dank dem MRI-Linac konnte eine präzise Radioablation durchgeführt werden, welche das erhoffte Resultat erbrachte und den Rhythmusstörungen ein Ende setzte. 

 

Ein Ansatz für die Zukunft

Momentan befindet sich die Behandlungsmethode mit dem MRI-Linac noch im experimentellen Stadium, wobei vor allem deren Nachhaltigkeit genauer erforscht werden muss. Doch laut Prof. Dr. Nicolaus Andratschke, dem Leiter des Projektes, sei der oben genannte Erfolg ein Zeichen dafür, dass es dem USZ gelungen sei, modernste Erfindungen mit innovativen Therapien erfolgreich zu kombinieren. 

 

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Quellen:

https://bit.ly/2VAR0TF

https://bit.ly/2VUaB0u

https://bit.ly/2He901z

 

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