Im Vergleich zu vielen anderen Ländern sind die Gehälter in der Schweiz hoch und damit sehr attraktiv. Die Lebenshaltungskosten sind jedoch ebenfalls hoch. Die Steuern wiederum sind im europäischen Vergleich sehr tief, wie auch die Sozialabzüge vom Lohn. Finanziell gesehen lohnt sich daher ein Wechsel in die Schweiz meistens.

Im Jahr 2017 lag der Steuerkeil in die Schweiz für Alleinverdienerpaare mit Kindern bei gerade einmal 9.8%. Da sich die Steuern und die Lebenshaltungskosten je nach Wohnkanton und -gemeinde in der Schweiz jedoch unterscheiden, lohnt sich ein Vergleich trotzdem, wenn man den Vorteil mit konkreten Zahlen quantifizieren will.

Gemäss der Website des Crédit Agricole-Next Bank verfügte der durchschnittliche Schweizer Haushalt mit 2.17 Personen im Jahr 2015 über ein verfügbares Monatseinkommen von 6'957 Schweizer Franken. Der Haushalt kann nur 14% dieses Einkommens oder die Summe von 973,98 Schweizer Franken sparen.  Kein Wunder, denn in der Schweiz kann eine Pizza leicht zwischen 20 und 30 Franken kosten.

Im Jahr 2016 beträgt das durchschnittliche verfügbare monatliche Einkommen der Haushalte in der Schweiz laut Bundesamt für Statistik 7'124 Franken, ein leichter Anstieg gegenüber 2015. Dieses Einkommen ist die Differenz zwischen dem Bruttoeinkommen und den obligatorischen Ausgaben, d.h. Steuern, Krankenkassenbeiträge, AHV-Beiträge (Versicherungs-, Alters- und Hinterbliebenenbeiträge) und Pensionskassen. Diese Aufwendungen machen 29% des Bruttogehalts aus.

Alles, was nicht obligatorisch ist, d.h. Ausgaben für Konsum- und Dienstleistungsgüter, macht etwas mehr als 55 % des Bruttoeinkommens der Haushalte aus. Es sei darauf hingewiesen, dass allein der Bereich Wohnen, Energie und Verkehr 22.4% dieses Einkommens ausmacht.

Der für eine Wohnung vorgesehene Betrag variiert von Kanton zu Kanton und sogar von Stadt zu Stadt. In Zürich, Genf und Lausanne sind die Wohnkosten deutlich höher als in den anderen Schweizer Kantonen.

Quellen:

https://bit.ly/2InFisE

 

https://bit.ly/2G3pzwl

https://bit.ly/2OVBtLM

https://bit.ly/2D0CAFb

 

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