Für die Schmerzmedizin gibt es in der Schweiz einen sogenannten „Fähigkeitsausweis“ – dieser wird ausgestellt von der Swiss Society for Interventional Pain Management (SSIPM). Auszüge aus dem diesbezüglichen Weiterbildungsprogramm sind:

  • Anamnese und Untersuchung von Patienten mit chronischen Schmerzen
  • Erstellung Therapieplan mit stufenweisem Vorgehen
  • Indikationsstellung invasive Abklärungen und Behandlungen
  • Früherkennung und Erstversorgung aller möglichen intraoperativen Komplikationen

 

Unter anderem gehören zur Erlangung dieses Fähigkeitsausweises Kenntnisse über die Genese chronischer Schmerzen – das Zusammenspiel von Läsionen, funktionellen Störungen und psychosozialen Aspekten erhält besondere Bedeutung. Die Anamnese, Untersuchung und Befundinterpretation von Patienten mit muskuloskelettalen oder neuropathischen Schmerzen muss beherrscht werden. Zu erfassende Grössen sind Schmerzintensität (quantitative Erfassung der Nozizeption), physische Behinderung, Lebensqualität, psychosoziale Belastungsfaktoren und psychische Komorbiditäten. 

 

Wie wirken Analgetika und Adjuvantien auf den Körper, und welche körpereigenen Prozesse wirken auf diese Substanzen ein? Wie wird eine komplexe Pharmakotherapie aufgestellt und angewendet? Intravenös, intrathekal, parenteral – die Behandlung komplexer Schmerzsyndrome ist bekannt.

 

Der Fähigkeitsausweis kann an Schweizerischen Weiterbildungsstätten für Anästhesiologie, Neurologie, Neurochirurgie, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Onkologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation oder Rheumatologie erworben werden.

 

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Quelle: https://bit.ly/2DDZS5D

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