Stereotaktische Laserablation – das bedeutet, das Ziel computergestützt mit hoher Präzision ins Visier zu nehmen. Ein kleiner Schnitt, ein schmales Bohrloch – schon kann der Laserkatheter ins Gehirn eingeführt werden. Dessen Spitze wird im Zentrum des zu entfernenden Gewebes platziert. Bevor das Laserlicht eingeschaltet wird, wird der Patient in der MRI-Röhre platziert. Nach ersten Messungen wird unter stetiger Spülung des Katheters das Laserlicht eingeschaltet und somit die Katheterspitze erhitzt, wodurch das benachbarte Gewebe abstirbt. Im 4-Sekunden-Intervall wird die Gewebetemperatur durch das MRI-Signal an die involvierten neuroradiologischen und neurochirurgischen Fachpersonen weitergegeben. So ist für diese ständig erkennbar, ob jegliches Tumorgewebe abgetragen wurde.

 

Andernorts wird diese Art von Eingriff schon seit über 10 Jahren durchgeführt. In Europa erfolgte die Zulassung erst vor kurzer Zeit und im September wurde die stereotaktische Laserablation erstmals in der Schweiz durchgeführt.

 

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Quelle: https://bit.ly/2Ro2Uhp