Ein Team der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern um Frau Dr. Gysin-Maillard hat vor wenigen Jahren eine Kurztherapie nach Suizidversuch konzipiert. Erste Forschungsresultate hierzu wurden 2016 veröffentlicht. Mittlerweile wird die Kurztherapie auch in einigen weiteren europäischen Ländern und den Vereinigten Staaten angewendet, denn das Risiko für einen erneuten Suizidversuch sinkt markant, wie die Studie nahelegt.

 

In der Studie fanden pro Person drei Therapiesitzungen gefolgt von einem 2-Jahres-Zeitraum mit der Möglichkeit für persönlichen Briefkontakt statt. Aktuell gehen beim UPD dem Briefkontakt 4-5 Sitzungen voraus. Die „Therapeutische Allianz“, womit von den Autoren der Studie die Qualität der Patient-Therapeut-Beziehung gemeint ist, stand nämlich im Zusammenhang mit der Suizidversuchs-Rate.

 

Quellen:

https://bit.ly/2Q5eLVn

https://bit.ly/2zw6Jud

https://bit.ly/2P92cTw