Orthogeriatrie - diese Zukunftsmusik wird in der Schweiz schon heute komponiert.

Es ist keine Überraschung: Weil die Bevölkerung immer älter wird, sind Orthopäden immer häufiger mit Knochenbrüchen älterer Personen konfrontiert. Da hier besonders schonende Eingriffe angezeigt sind und weil hier neue Arten von Frakturen auftreten, bedarf die Orthogeriatrie besonderer Aufmerksamkeit. Diesem Umstand wurde vor Kurzem mit dem „1st Swiss Orthogeriatrics Day“ Rechnung getragen, der von der Insel Gruppe organisiert und durchgeführt wurde.

Die Insel Gruppe verfügt über ein orthogeriatrisches Forschungszentrum. Die Forschenden befassen sich mit alterstraumatologischen und orthogeriatrischen Problemstellungen. Stürze kommen aus diversen Gründen mit zunehmendem Alter häufiger vor und wenn dabei Knochenbrüche geschehen, kann daraus eine bedrohliche Situation entstehen. Bei Osteoporose kann sogar ein Fall aus dem Stand heraus zu Knochenbrüchen führen. Am Zentrum werden daher neue Methoden entwickelt, welche bei neuartigen Bruchformen bei betagten Menschen zum Zug kommen sollen.

Zudem besteht vor Ort eine intensive Kooperation zwischen Unfallchirurgie, Osteoporose-Medizin, Geriatrie, Physio- und Ergotherapie, Pflege, sozialen Diensten und der Ernährungsberatung unter Befolgung von festgelegten Behandlungspfaden - am Chirurgischen Alterszentrum beginnt die Akutrehabilitation bereits beim Spitaleintritt. Die Behandlungspfade greifen sowohl bei Eintritten nach Unfällen als auch bei Implantationen und Wechseln von Prothesen.

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Quellen: https://bit.ly/2QOMq1S

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